8 Gründe, warum du Fahrlehrer werden solltest

Du überlegst dir, ob du Fahrlehrer werden solltest? Es gibt zahlreiche Gründe, die dafür sprechen, eine Ausbildung zum Fahrlehrer zu machen. Nachfolgend haben wir dir die wichtigsten Argumente für den Fahrlehrer-Beruf zusammengestellt.

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1. Fahrlehrer haben einen abwechslungsreichen Berufsalltag

Wenn Du Fahrlehrer bist, ist jeder Tag anders. Denn du übst einerseits verschiedene Tätigkeiten aus, wie Theorieunterricht geben, Fahrschüler bei den Praxisstunden schulen, sie zur Fahrprüfung begleiten, Papierkram erledigen und vieles mehr. Andererseits hast du immer wieder mit anderen Menschen zu tun – ob Schüler, Studentin oder Angestellter. Routine gibt es also nicht, sodass der Job nicht langweilig wird.

2. Der Fahrlehrer-Beruf vereint Technik und Menschenkontakt

Als Fahrlehrer hast Du einerseits mit Technik zu tun. Andererseits kommst Du täglich mit Menschen in Kontakt, die du mit dieser Technik vertraut machst. Das tust du zum einen theoretisch im Theorieunterricht. Zum anderen zeigst du deinen Fahrschülern auch praktisch im Fahrschulauto, wie alles funktioniert. Etwas technisches und pädagogisches Verständnis gehören deshalb zum Fahrlehrerberuf unbedingt dazu.

3. Fahrlehrer werden bundesweit gesucht

Ob zum Pendeln zum Arbeitsplatz oder auf dem Land für den Einkauf – Führerscheine werden immer gebraucht. Entsprechend gleichbleibend hoch ist die Nachfrage nach Fahrschulunterricht. Und da derzeit und in Zukunft immer mehr Fahrlehrer der alten Generation in Rente gehen, wird der Bedarf künftig noch mal ansteigen. Als Fahrlehrer entscheidest du dich also für einen Beruf mit Zukunft.

4. Die Arbeitszeiten von Fahrlehrern sind flexibel

Während manche Fahrschüler ihre Praxisstunden am liebsten morgens vor Schule, Uni oder Arbeit absolvieren, finden die obligatorischen Nachtfahrten in den Abendstunden statt, während der Theorieunterricht spätnachmittags oder abends abgehalten wird und der Papierkram ganztägig erledigt werden kann. Entsprechend flexibel lassen sich deine Arbeitszeiten als Fahrlehrer mit deinem Arbeitgeber vereinbaren. Auch Teilzeit ist als Fahrlehrer möglich, sodass der Beruf sehr familientauglich ist.

5. Die Ausbildung zum Fahrlehrer geht relativ schnell

Die Ausbildung zum Fahrlehrer ist gesetzlich geregelt und dauert 12 Monate zuzüglich 6 bis 8 Wochen Prüfungswartezeit. Das heißt, dass du die Ausbildung innerhalb von etwa 14 Monaten abschließen kannst. Die ersten 8 Monate absolvierst du Theorieunterricht an einer anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätte wie der 123fahrschule, danach machst du 4 Monate Praktikum in einer Ausbildungsfahrschule, wo du nach einer gewissen Einarbeitungsphase schon selbständig Fahrschüler unterrichtest und sogar schon etwas bezahlt bekommst. Nach den erfolgreichen Abschlussprüfungen kannst du dich direkt als fertig ausgebildeter Fahrlehrer um eine feste Stelle bewerben – mit sehr guten Aussichten auf schnellen Erfolg.

6. Die Fahrlehrer-Ausbildung ist bis zu 100 % förderfähig

In anerkannten, zertifizierten Ausbildungsstätten wie der 123fahrschule ist die Ausbildung zum Fahrlehrer förderfähig. Das heißt, dass dir unter bestimmten Voraussetzungen die Ausbildung vom Jobcenter, vom Arbeitsamt oder einer anderen staatlichen Stelle bis zu 100 % bezahlt wird. Zwar ist eine Förderung durch Jobcenter und Arbeitsamt Ermessensache des Sachbearbeiters. Da die Jobaussichten als Fahrlehrer jedoch sehr gut sind und die Ausbildung nur etwas über ein Jahr dauert, erteilen die Sachbearbeiter meistens gerne einen Bildungsgutschein dafür, sodass die Kosten komplett übernommen werden.

7. Als Fahrlehrer kannst Du mehrere Weiterbildungen machen

Um Fahrlehrer zu werden, musst du zuerst den rund einjährigen Grundlehrgang für Pkw absolvieren. Anschließend hast du die Möglichkeit, verschiedene Erweiterungslehrgänge zu besuchen, um zusätzlich Motorrad-Fahrlehrer, Lkw-Fahrlehrer oder Bus-Fahrlehrer zu werden. Dadurch kannst du deinen beruflichen Schwerpunkt verschieben, noch mehr Abwechslung in deinen Alltag bringen und deine Chancen auf ein noch höheres Gehalt und deinen Traumjob zusätzlich erhöhen.

8. Fahrlehrer können sich später selbständig machen

Wenn du nach deiner Ausbildung zum Fahrlehrer 2 Jahre als angestellter Fahrlehrer gearbeitet hast, kannst du dich mit einer eigenen Fahrschule selbständig machen. Dazu ist lediglich eine kurze Weiterbildung notwendig, wie ein betriebswirtschaftlicher Lehrgang. Anschließend kannst du eine eigene Fahrschule eröffnen und dein eigener Chef sein.

Fazit

Fahrlehrer ist ein Beruf mit einer angenehm kurzen Ausbildung von ca. 14 Monaten, die bis zu 100 % staatlich gefördert werden kann. Anschließend sind die Jobchancen sehr gut, die Arbeitszeiten flexibel und die verschiedenen Fahrlehrer-Tätigkeiten rund um Technik und Pädagogik sehr abwechslungsreich. Um weiter voranzukommen, kannst du nach der Pkw-Fahrlehrerausbildung zusätzliche Weiterbildungen zum Motorrad-, Lkw- oder Bus-Fahrlehrer absolvieren und/oder dich irgendwann mit einer eigenen Fahrschule selbständig machen. Was willst du mehr?

Volle förderung

Alle Weiterbildungen förderfähig bis zu

Die 123fahrschule ist eine anerkannte Ausbildungsstätte für Fahrlehrer und Berufskraftfahrer, sodass alle angebotenen Weiterbildungen 100 % förderfähig sind. Die Förderung kann unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise über die Agentur für Arbeit, das JobCenter, die Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften oder den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr erfolgen.