Fort- und Weiterbildung

für Fahrlehrer

Neben der üblichen Pflichtfortbildung, die für alle Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen vorgeschrieben ist, gibt es auch noch individuelle Weiterbildungen, um im Beruf weiter voranzukommen. Sie werden z. B. von unserem Kooperationspartner FahrerWerk angeboten.

Folgende Lehrgänge bietet FahrerWerk an:

  1. Gesetzliche Pflichtfortbildung nach § 53 (1) FahrlG
  2. Weiterbildung zum Ausbildungsfahrlehrer nach § 16 FahrlG
  3. Erwerb der Seminarerlaubnisse nach § 45 StVG (ASF) und § 46 StVG (FES)
  4. Betriebswirtschaftliches Seminar

Weiterbildungen

Folgende Lehrgänge bieten wir an:

Laut § 53 FahrlG muss jeder Fahrlehrer alle 4 Jahre an einer 3-tägigen Fortbildung teilnehmen, die alle Gebiete umfassen muss, die für die berufliche Tätigkeit eines Fahrlehrers wichtig sind. Dazu gehören laut § 17 die Weiterentwicklung des Straßenverkehrsrechts einschließlich des Fahrlehrerrechts, die Änderung der Verhältnisse im Straßenverkehr und im Kraftfahrwesen, die Verfahren und Methoden zur Gestaltung des theoretischen und praktischen Unterrichts, Verkehrspädagogik, verkehrspolitische und umweltpolitische Perspektiven mit Bezug zum Straßenverkehr, betriebswirtschaftliche und organisatorische Fragen für den Betrieb einer Fahrschule und nachhaltige Mobilität insbesondere alternative Antriebsformen, Fahrerassistenzsysteme und E-Mobilität. Zudem muss die Fortbildung einen Erfahrungsaustausch mit den Lehrgangsteilnehmern beinhalten.

Beispielthemen für die Pflichtfortbildung

  • Notfällen im Straßenverkehr
  • Steuerrechtliche Neuerungen
  • Neuerungen der StVO und StVZO
  • Neuer Bußgeldkatalog
  • Entstehung und Änderung von Einstellungen
  • Prüfungsangst
  • Stressbewältigung
  • Theorieunterricht zur Kundengewinnung
  • Fahrlehrerrecht
  • Fahrlehrerlaubnisverordnung
  • Pädagogik in der Fahrschule
  • Drogen und Medikamente im Straßenverkehr
  • Moderne Fahrzeugtechnik
  • Versicherungsrecht
  • Fahrerassistenzsysteme
  • und weitere mehr

Dauer der gesetzlichen Pflichtfortbildung nach § 53 (1) FahrlG

  • Fortbildungsdauer: 3 Tage in Vollzeit
  • Fortbildungsintervall: alle 4 Jahre

Wer als angestellter Fahrlehrer eine 3-jährige hauptberufliche Tätigkeit als Fahrlehrer der Klasse B in Theorie und Praxis innerhalb der letzten 5 Jahre nachweisen kann, darf ein Einweisungsseminar zum Ausbildungsfahrlehrer §16 FahrlG machen. Voraussetzung ist, dass der Inhaber der Fahrschule bzw. verantwortliche Leiter selbst die Ausbildungsberechtigung und die Qualifikation eines Ausbildungsfahrlehrers besitzt.

Inhalt der Fortbilddung sind die Darstellung der Fahrlehrerausbildung, die rechtliche Rahmenbedingungen, die Aufgaben des Ausbildungsfahrlehrers, der Musterausbildungsplan, der Ausbildungsstand des Fahrlehrers mit befristeter Fahrlehrerlaubnis, die Ausbildungssituationen des Fahrlehreranwärters im Theorie-Unterricht, in der Fahrstunde und in der FE-Prüfung, die pädagogische Reflexion als Ausbildungsfahrlehrer sowie die theoretische und praktische Abschlussprüfung des Fahrlehreranwärters.

Dauer der Fortbildung zum Ausbildungsfahrlehrer

  • Lehrgangsdauer: 5 Tage in Vollzeit
  • Stundenzahl: 21 Stunden à 45 Minuten

Für die Durchführung von Seminaren „Aufbauseminar Fahranfänger“ (AFS) und „Punkteabbau“ (FES) in der Fahrschule braucht ein Fahrlehrer den Moderatoren-Grundkurs und den jeweiligen Einweisungskurs zu ASF und/oder FES. Zudem muss der Fahrlehrer die Fahrlehrerlaubnisklassen BE und A besitzen und innerhalb der letzten 5 Jahre mindestens 3 Jahre lang für Fahrschüler der Klassen B und A hauptberuflich theoretisch und praktisch unterrichtet haben. Von angestellten Fahrlehrern dürfen nur ASF- oder FES-Kurse durchgeführt werden, wenn auch der Inhaber oder verantwortliche Leiter die entsprechende Seminarleiter-Erlaubnis besitzt.

Dauer der Grundlagenausbildung und der Spezialausbildungen ASF und FES

  • Grundlagenausbildung: 4 Tage
  • Spezialausbildung ASF (Aufbauseminar Fahranfänger): 4 Tage
  • Spezialausbildung FES (Punkteabbau): 4 Tage

Viele Fahrlehrer träumen davon, eine eigene Fahrschule zu öffnen. Um eine Fahrschulerlaubnis zu bekommen, muss neben anderen Voraussetzungen auch ein Lehrgang zur Fahrschul-Betriebswirtschaft (§ 11 FahrlG) absolviert werden. Das vorgeschriebene betriebswirtschaftliche Seminar soll über alle Themen aufklären, die bei der Führung einer Fahrschule von Bedeutung sind. So geht es in dem betriebswirtschaftlichen Seminar inhaltlich um marktwirtschaftliche Grundbegriffe, Rechnungswesen, Kostenrechnung, Kalkulation, Rechtsformen einer Fahrschule, Betriebsgründung und diverse gesetzliche Grundlagen.

Dauer des betriebswirtschaftlichen Seminars

  • Lehrgangsdauer: 2 Wochen in Vollzeit
  • Stundenzahl: 70 Stunden à 45 Minuten

Unser Kooperationspartner FahrerWerk bietet als anerkannte Fahrlehrerschule zahlreiche Weiterbildungen an, die dich als Fahrlehrer weiter voranbringen.

Zeitgemäßes Lernkonzept – einfach gut vorbereitet

In der 123fahrschule kannst du die Theorie ganz einfach online lernen. Als zertifizierte Kraftfahrerschule sorgen wir mit unserem innovativen Lernkonzept dafür, dass du sicher auf die Prüfungen vorbereitet wirst.

Moderne App und Fahrzeuge – immer auf dem neusten Stand

Bei der technischen Ausstattung sorgen wir für hohe Standards. So können wir dir im Theorieunterricht ein innovatives interaktives Lernerlebnis bieten und für die Praxisstunden moderne Fahrzeuge, mit denen das Fahren einfach mehr Spaß macht.

Mehrere Standorte – überall zentral gelegen

Die BKF-Ausbildungen werden von der 123fahrschule an mehrere Standorten angeboten. Jeder Standort ist zentral gelegen und vom Hauptbahnhof aus schnell zu erreichen. Das Gleiche gilt für die Abholpunkte für die Fahrstunden, damit du es ganz bequem hast.

Zertifizierter Bildungsträger – umfassend förderungsfähig

Wir informieren dich zu staatlichen Fördermöglichkeiten, zur Zulassung als Berufskraftfahrer und für Gespräche mit Behörden, damit dein Berufseinstieg reibungslos klappt.

Volle förderung

Alle Weiterbildungen förderfähig bis zu

Die 123fahrschule ist eine anerkannte Ausbildungsstätte für Fahrlehrer und Berufskraftfahrer, sodass alle angebotenen Weiterbildungen 100 % förderfähig sind. Die Förderung kann unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise über die Agentur für Arbeit, das JobCenter, die Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften oder den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr erfolgen.

Erfahre alles

Über die Fahrlehrer Ausbildung

Ausbildung

Die Fahrlehrer-Ausbildung beginnt stets mit dem Fahrlehrerkurs Kl. BE für Pkw-Fahrlehrer. Dieser Fahrlehrerkurs gilt als Grundlehrgang und muss von jedem angehenden Fahrlehrer absolviert werden.

LKW-Fahrlehrer

Lkw-Fahrer werden bereits heute händeringend gesucht. Profitiere von diesem Trend und ergänze deinen Fahrschullehrer-Grundlehrgang mit einem zukunftsweisenden Erweiterungslehrgang Klasse CE.

Bus-Fahrlehrer

Die Nachfrage nach Busfahrern auf dem Arbeitsmarkt ist schon lange hoch und durch die Freigabe für Fernbusse im Linienverkehr noch einmal deutlich gestiegen. Und das gilt natürlich auch für Bus-Fahrlehrer der Klasse DE.

Motorrad-Fahrlehrer

Begeistert vom Motorradfahren? Dann solltest du nach deinem PKW-Fahrlehrerschein am besten auch noch den Erweiterungslehrgang für die Fahrlehrerlaubnis Klasse A besuchen.

Weiterbildung

Neben der üblichen Pflichtfortbildung, die für alle Fahrlehrer vorgeschrieben sind, bieten wir auch individuelle Weiterbildungen an, um im Beruf weiter voranzukommen.

Infotage

Du interessierst dich für eine Ausbildung zum Fahrlehrer oder zum Berufskraftfahrer? Dann komm einfach zu unserem nächsten kostenlosen Infotag.

Ratgeber

Hier findest du Antworten und Infos rund um deine Aus- und Fortbildung bei uns.

Förderung

Bis zu 100% Förderung für Weiterbildungen und Qualifizierung!

FAQs

Fragen und Antworten rund um unsere Fahrlehrer- und Berufskraftfahrer-Ausbildung.